Newcomerreferat Allgemein

Als Newcomerreferenten ist es unser Ziel, Neulinge bei ihren ersten Schritten im Hobby zu begleiten. Der Amateurfunk bietet ein breites Spektrum an Aktivitäten und es kann für viele frustrierend sein, sich im Informationsdschungel zurechtzufinden.

 

Unabhängig von Alter und Vorkenntnissen versuchen wir Hilfestellung zu leisten oder Interessierte an erfahrene OMs weiterzuleiten, die weiterhelfen können. In unserer wöchentlichen Newcomerrunde versuchen wir auch unbekanntere Bereiche des Hobbys vorzustellen und Interesse für Aktivitäten zu wecken.

 

Wir versuchen außerdem mindestens eine Aktivität pro Jahr wie Workshops oder Fielddays zu organisieren, um die Neuen unabhängig von den Ortsgruppen gemeinsam oder themenspezifisch mit OMs zu vernetzen.

 

Unsere Newcomerrunde findet immer dienstags um 21:00 auf dem Grambacher Relais statt.
Grambach Relais Graz (FM, Output: 438.775 Mhz / Input 431,175 Mhz).
Man kann sich auch über Echolink verbinden, sodass mit wenig Mitteln von überall her teilgenommen werden kann.
Bei Fragen bezüglich Echolink (https://secure.echolink.org/) gibt es eine Einführung im ÖVSV Wiki (https://wiki.oevsv.at/wiki/Einführung_Echolink) oder schreibt eine Mail direkt an oe6ahf@oevsv.at .

Newcomerreferat - heuer der erste Workshop am 10. Juli 2021 in Graz Liebenau

Eine wichtige Zielsetzung des Newcomerreferates war es, einen Workshop möglichst bald nach dem letzten Kurs zu organisieren. Durch das große Interesse an SOTA und die weite Verbreitung von HFG (Handfunkgeräten) bzw. HT (Handheld Transceiver)  war ein Thema schnell gefunden: Antennenbau.

 

Als Antenne wurde die Maßband-Yagi nach der Anleitung von Horst (OE6STD) gewählt, da sowohl die technischen Eigenschaften als auch Kosten ideal für die erste eigene Selbstbau-Yagi sind. Die Antenne ist für 2m ausgelegt und lässt sich auf eine Fläche von ca.  A4 zusammenfalten. Die verwendeten Materialien sind außerdem alle leicht erhältlich, insbesondere weil die Rohrschellen durch 3D-Druckteile ersetzt worden sind.

 

Die 3D-Druckelemente von Martin (OE6AHF) und die gesponserten Maßbänder von Würth senkten die Kosten deutlich. Besonderer Dank gilt hier Florian (OE6FEF)!

 

Erwin (OE6EUR) stellte zudem dankenswerter Weise seinen Garten als Werkstatt zur Verfügung. Alle Teilnehmer organisierten sich schnell an den drei vorbereiteten Stationen und bei strahlendem Sonnenschein entstanden in wenigen Stunden die Yagis. Das größte Nadelöhr war leider das Löten der Antennenkabel, da es nur eine Lötstation gab. Das rigidere RG-58 der Workshopvariante machte das Wickeln der Mantelwellensperren schwerer als das RG-400 auf dem Prototypen. Dadurch rissen die Lötfahnen auf dem SMA-Stecker sehr oft ab. Das Abstimmen hingegen verlief ohne Schwierigkeiten, da eine Blechschere ausreichte, um den Dipol ein paar Millimeter zu erleichtern.

 

Am Ende schafften es alle sieben Teilnehmer, eine fertige Antenne mit nachhause zu nehmen. Wer die Antenne selbst basteln möchte, findet die Anleitung samt 3D-Files hier: https://oevsv.at/funkbetrieb/ardf/technik (ganz unten). Noch ein kleiner Hinweis zum Schluss: Wir empfehlen den Dipol etwas länger zu lassen als in der Anleitung (95cm statt 94cm).

Martin OE6AHF

Florian OE6FEF